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 Online Glücksspiel bietet die größte Bedrohung und die größten Chancen
25.07.2010
Als der amerikanische Präsident George W. Bush die Gesetzesvorlage „Security and Accountability For Every Port Act” im Jahre 2006 unterzeichnete wurde die Online Glücksspiel Industrie dadurch schwer getroffen. Der Grund hierfür war unter anderem auch, das dieses Gesetz eng mit dem Unlawful Internet Gaming Enforcement Act (UIGEA) verknüpft wurden, das finanziellen Unternehmen und Banken verbot, Gelder von Spielern and Glücksspiel Webseiten zu überweisen (Ausnahmen wurden jedoch für Pferderennen, den Aktienhandel und sogenannte Fantasie Sportspiele erlassen).

Diese Handlung spiegelt die vorherrschende öffentliche Meinung in Amerika: Umfragen zeigen, dass mehr als zwei Drittel der Bevölkerung gegen die Legalisierung von Online Glücksspiele sind.
Der Kongressabgeordnete Barney Frank, der einen Gesetzesentwurf zur Aufhebung des UIGEA einreichte, beschreibt die Mechanismen zur Durchsetzung als „ein Schmerz im Arsch höchsten Ausmaßes“. Viele Firmen, darunter Party Gaming, einer der weltweit führenden Online Glücksspiel Firmen, verließen den amerikanischen Markt als das Gesetz in Kraft getreten war.

Sieht man sich die absoluten Zahlen genauer an stellt man fest, dass die Online Glücksspiel Industrie mit nur 8% (Stand 2009) auf dem weltweiten Markt mit einem Gewinnvolumen von $26 Milliarden vertreten ist. Diese Zahlen sind jedoch seit letztem Jahr deutlich angestiegen, obwohl der Markt selbst eher ein wenig eingebrochen war. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass pro Jahr eine Steigerung von 13% möglich ist, mit einem geschätzten Profit von bis zu $36 Milliarden im Jahr 2012.

Diese Gewinne werden nicht nur zu Webseiten fließen, die Wetten o.ä. annehmen, sondern auch den Dienstleistungen zugänglich gemacht, die für die Back-Ende Systeme, darunter Softwareentwicklung und Proprietäre Glücksspiel Software, wichtig sind. Online Glücksspiel präsentiert sowohl dornige Probleme als auch Chancen. Firmen oder Unternehmen, die diese Dienstleistungen anbieten wollen, müssen mit einer unübersichtlichen Vielzahl an Regulierungen kämpfen – oder einfach halb-legal ihren Geschäften nachgehen. Die Politiker müssen nun entscheiden, entweder den Markt zu öffnen oder das staatliche Monopol aufrechtzuerhalten. Der erste Punkt ist schwer zu realisieren; der zweite Punkt scheinheilig.

Die Idee, das Internet für Wetten oder Glücksspiel zu nutzen ist nicht neu. Donald Davies, ein britischer Computerwissenschaftler und Miterfinder der Packet-Switching Technologie, die für die Übertragung von Datenpaketen im Internet sorgt, schlug die Verwendung dieser Technologie für das Platzieren von Wetten schon im Dezember 1965 vor.

Die erste kommerzielle Online Glücksspielseite tauchte Mitte der 90er Jahre auf und bot Casino Spiele und Sportwetten an. Online Poker folgte darauf ein paar Jahre später. Paradise Poker startete seine Webseite im Jahr 1999, gefolgt von Poker Stars und Party Poker, dem Flagschiff Produkt von Party Gaming, einer der ersten Unternehmen, die sich öffentlich an der Londoner Börse im Jahr 2005 einschrieb. Im Mai 2010 veröffentlichte Casinocity.com, ein unabhängiges Online Glücksspiel Verzeichnis, eine Liste mit 2,316 verschiedenen Online Glücksspielseiten, die Wetten annehmen (exklusive Lotterien).

Als Party Gaming und andere gelistete Firmen sich aus dem amerikanischen Markt zurückzogen, füllten andere diese Lücke. Buchmacher registrierten sich im Ausland, hauptsächlich in Antigua und der Mohawk Reservation in Kanada. Poker Stars und Full Tilt Poker, die beide amerikanische Spieler akzeptieren, gehören nun unangefochten zu den zwei größten Online Pokerräumen, laut Aussagen und eines Berichts von Pokerscout.com, einem Online Poker Forum. Dank des UIGEA Gesetzes mussten diese Unternehmen, die ihre Dienstleistungen für Spieler mit Wohnsitz in den USA anbieten, sich auf obskure Geldtransaktionsmethoden verlassen, die sich nicht im Einklang mit den Buchstaben des Gesetzes befinden.

Die Verfechter und Hauptverteidiger des UIGEA Gesetzes, Jon Kyl und Spencer Bachus, sind beide erklärte Gegner von Online Glücksspiel. Ein Beraterteam der Republikaner im Kongress, die sich mit der Thematik befasst haben beteuerten „Es gab nie einen Zweifel das Online Glücksspiel in Amerika illegal ist, was von jedem Justizministerium der Clinton, Bush und der Obama Regierung bestätigt wurde.“.

Drakonische Bestrafungen
Eric Holder, Generalstaatsanwalt der Obama Regierung, bestätigte diese Aussage bei einer Anhörung zur Durchsetzung des UIGEA. Er hielt sein Wort. Im April verhaftete die amerikanische Bundespolizei Daniel Tzvetkoff. Dessen australische Firma, Automated Clearing House, hatte angeblich Briefkasten Firmen gegründet, um es Firmen und den Zockern zu erlauben, Beträge im Wert von $584 Millionen von den Bankkonten zu den Webseiten zu transferieren. Bei einer Verurteilung erwartet ihn bis zu 75 Jahre Gefängnis wegen Geldwäsche und Bankbetruges. Im Mai wurde der Kanadier Douglas Rennick wegen ähnlichen Vergehen verhaftet; er bekannte sich schuldig wegen illegalem Transfer von Glücksspiel Geldern und wartet nun auf seine Verurteilung.

All dies zeigt eine profunde und merhschichtige amerikanische Skepsis von Online Glücksspiel auf. Ein Bericht des amerikanischen Außenministeriums im Jahre 2004 nennt Online Glücksspielseiten „das funktionelle Äquivalent von unregulierten Banken im Ausland“, und warnte davor, das diese Seiten nicht nur für Geldwäsche, sondern auch für andere kriminelle Aktivitäten von Steuerhinterziehung bis Terrorismus genutzt werden könnten. Online Glücksspiel Unternehmen lehnen diesen Vorwurf strickt zurück, und verweisen auf den klaren und zugänglichen Transaktionsweg via E-Commerce. Sie argumentieren, dass Dank der Indetitätsüberprüfung Online Casinos viel weniger anfällig für Betrug sind als landbasierte Casinos.

Das Wilde Netz
Europa tritt der Idee einer Legalisierung von Online Glücksspiel eher aufgeschlossener entgegen, obwohl es öfters zu Konflikten zwischen der europäischen und den nationalen Regelungen kommt. Es gibt sicherlich keinen homogenen europäischen Online Glücksspiel Markt. In Großbritannien ist es generell erlaubt, man benötigt jedoch Lizenz, bezahlt Steuern und ist reguliert. Italien begann erst vor kurzem Online Glücksspiel Lizenzen zu vergeben. Frankreich wird dieser Entwicklung mit Auflagen folgen. Deutschland ist etwas unklar, erlaubt seinen Spielern jedoch bei stattlichen Lotteriegesellschaften zu spielen.

Im Jahr 2009 verklagte Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, eine portugiesische Wohlfahrtsinstitution die Lotteriespiele anbietet, den österreichischen Glückspiel- und Wettanbieter bwin beim Europäischen Gerichtshof mit der Argumentation, das diese gegen das staatliche Glückspiel- und Lotterie Monopol in Portugal verstoßen. Der Europäische Gerichtshof gab der Klage von Santa Casa mit der Begründung „das Restriktionen der Freiheit Dienstleistungen anzubieten gestattet sind, sobald diese im nationalen Interesse des Landes ist.“. Glücksspiel scheint wohl in dieser Kategorie zu sein. In einer der letzten aktuellen Urteile des EGH wurde jedoch festgestellt, dass ein Mitgliedsstaat der EU seinen Bürgern das Wetten oder Glücksspiel bei privaten Anbietern verbieten kann, da die Bürger ja auch bei staatlichen Lotterien spielen können. Michel Barnier, EU Kommissar für den Binnenmarkt, sagte im Februar, dass es Pläne zur Harmonisierung des Glücksspiels auf EU Ebene gibt.

Die Gesetze mögen vielleicht verworren sein, aber die Bevölkerung oder Spieler wette so oder so, auch wenn es illegal sein sollte. Amerika besitzt den Löwenanteil des globalen Marktes; seine Zocker werden voraussichtlich $5,7 Milliarden beim Online Glücksspiel einsetzen, ein Betrag der ein bisschen weniger als das Rekordjahr 2006 ist, bei dem $6 Milliarden eingesetzt wurden. Deutschland und Frankreich teilen sich jeweils mit 5% den Marktanteil.

Das verbot scheint die Bürger offensichtlich nicht von der Teilnahme am Glücksspiel abhalten zu können. Die Legalisierung könnte jedoch den schon bestehenden Markt weiter expandieren, wie das letzte aktuelle Beispiel in Italien gezeigt hat. Das unabhängige Institut H2 schätzt, das der Gesamtwert an Umsätzen dieser Länder bei Online Poker, Casino und Bingo von €400 Millionen im Jahr 2008 auf bis zu €1,6 Milliarden im 2012 ansteigen wird.

Sollte es passieren, dass sich der amerikanische Markt öffnet, wäre der Effekt hierbei wahrscheinlich ähnlich, nur in einer viel größeren Dimension. Wann und wie dies vielleicht geschehen mag ist noch ungewiss. Viele in der Online Glücksspiel Industrie denken jedoch das diese Entwicklung unausweichlich ist, aber die Gegner der Legalisierung von Online Glücksspiel haben ihre Meinung auch verfestigt. Es hat Jahrzehnte gedauert, um geografisch basierte Glücksspiele Vorschriften auszuarbeiten und diese durchzusetzen; zieht man die Kriminalität in Las Vegas während des 20. Jahrhunderts in Betracht. Das Regulierungssystem für Online Glücksspiel in den USA ist wahrscheinlich dabei auf dem Irrweg zu sein und zu scheitern. Da Glücksspiel in den USA Sache der einzelnen Bundesstaaten und nicht der Bundesregierung in Washington ist, wird jede Art von Online Glücksspiel Gesetzgebung eher ein Flickwerk als ein Gesamtwerk sein.

Doch gerade weil Amerika ein Nachzügler bleibt, bedeutet dies nicht, dass der Rest der Welt stehenbleibt. Mitch Garber, Leiter der Interaktiven Unterhaltungsabteilung von Harrah’s, des weltweit größten Glücksspielunternehmens, glaubt das der Trend zur Legalisierung von Glücksspiel in Europa früher oder später auch die USA erreichen wird, und für eine Konvergenz zwischen landbasierten Casinos und Online Casinos sorgen wird. Mehr und mehr landbasierte Casinos und Glücksspielfirmen, wie Harrah’s, tauchen schon jetzt einen Zeh in den Online Markt.

Um dies tun zu können benutzen diese Firmen sogenannte Back-End Unternehmen, anstelle das Rouletterad neu zu erfinden. Diese Firmen „wählen die Spitzhacke und die Schaufel aus, nehmen aber an der Goldsuche nicht teil“, wie David Loveday, Leiter der Online Glücksspielsoftware Firma Orbis, es passend ausdrückte. Dies senkt die Barriere, die den Zugang zum Online Glücksspiel Markt für bereits etablierte Firmen anbietet. Hier ein Beispiel: Der britische Buchmacher und Anbieter von Sportwetten, William Hill, betreibt eine Pokerseite für die Zeitung „The Sun“; die Software für den Pokerraum wurde von Playtech entwickelt, einem der führenden Softwareentwickler, während die Sportwettseite von William Hill von Orbis betrieben wird.

Diese Konvergenz geschieht nicht nur online; sie bewegt sich auch auf allen Plattformen. Betfair, eine Wett und Quotenaustausch Plattform, hat eine Plattform entwickelt, die unter der Yahoo! TV Programmplattform läuft, welche eine Reihe von verschiedenen Inhalten anbietet. Gigi Levy, Leiter von 888 Holdings, einer der größten Online Glücksspiel Firmen, hat ähnliche Pläne. Er sagte, dass im Moment Sportwetten als nicht „sozial“ angesehen werden. Eine fernsehbasierte Applikation, die es den Zockern erlaubt ihre Einsätze während eines laufenden Spiels mit nur einem Mausklick zu tätigen ist die logische Entwicklung für diese Art von Livewetten, die von verschiedenen Buchmachern und Sportwettenanbietern angeboten werden. Diese Idee bietet für die Sport Fans einen Nervenkitzel – sorgt aber bei den Glücksspielebetreibern der Konkurrenz für Alpträume. Es wird aber schon zu spät sein, die scheuen Pferde im Zaum zu halten.
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